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Deckungsbeitrag statt Umsatz: Profit-Rechnung für OTTO-Seller

Umsatz ist die Zahl, mit der Marktplätze dich motivieren. Gewinn ist die Zahl, von der du lebst. Zwischen beiden liegen fünf Rechenschritte, und wer sie nicht kennt, steuert seinen Shop im Blindflug.

Das Stufenmodell DB0 bis DB5

Die Deckungsbeitragsrechnung zerlegt jeden Verkauf in nachvollziehbare Stufen. DB0 ist der Nettoumsatz nach Abzug der Umsatzsteuer. DB1 zieht die Marktplatzgebühren ab, DB2 den Wareneinsatz, DB3 die Fulfillmentkosten für Versand, Verpackung und Handling. DB4 rechnet die Retourenwirkung ein, also Erstattungen abzüglich Provisionsgutschrift plus Abwicklungskosten. DB5 zieht schließlich Marketing- und Gemeinkosten ab. Was bei DB5 steht, ist dein tatsächlicher Gewinn.

Warum Umsatzwachstum täuscht

Ein wachsender Shop kann mit jeder Bestellung Geld verlieren, wenn einzelne SKUs unter Wasser sind. Typische Muster: Ein Bestseller mit knapper Marge und hoher Retourenquote, ein Artikel mit veralteten Einkaufskosten in der Kalkulation, eine Versandkostenpauschale, die die echten Kosten nicht mehr deckt. Auf Monatsebene verschwinden diese Verluste im Durchschnitt. Auf SKU-Ebene sind sie sofort sichtbar. Wie stark Retouren dabei durchschlagen, zeigt der Artikel Retouren auf OTTO.

Nachvollziehbarkeit schlägt Schätzung

Eine Profitrechnung ist nur so gut wie ihre schwächste Zahl. Fehlen Einkaufskosten für eine SKU, ist jede Auswertung, die darauf aufbaut, Dekoration. Deshalb gehören zwei Dinge zusammen: die Stufenrechnung und ein Signal, wenn Eingangsdaten fehlen oder veraltet sind. Erst dann kannst du einer Zahl trauen, und erst dann lohnt es sich, Entscheidungen daraus abzuleiten.

Genau so ist die Profit Engine von Ozelot gebaut: Jede Bestellung wird durch alle Stufen bis DB5 gerechnet, jede Kennzahl lässt sich bis zur einzelnen Order aufklappen, und fehlende Kosten erscheinen als Prüfpunkt in den Empfehlungen statt still geschätzt zu werden. Die Preise starten bei 29 Euro im Monat, mit einer kostenlosen Testphase von 14 Tagen.

Profit statt Umsatz sehen

Verbinde deine OTTO-Daten und prüfe, welche SKUs wirklich Marge liefern.

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